Eine natürliche Geburt wünscht sich die Mehrheit aller werdenden Eltern, tatsächlich jedoch erleben wir in Deutschland eine dramatische Entwicklung: nur noch knapp 7% aller Frauen in Deutschland bringen heute ihre Kinder ohne technische und medizinische Eingriffe zur Welt. Zum Beispiel: Jede dritte Frau erhält während des Geburtsvorganges Wehenmittel Die Hälfte der Frauen erhält eine Anästhesie 1/3 der Frauen erhält einen Dammschnitt 36,6% der Frauen erhalten einen Kaiserschnitt (Quelle: Stat. Bundesamt 2010 im Saarland) Die große Mehrheit aller Frauen wäre jedoch in der Lage, völlig normal, ohne jeden Eingriff, zu gebären! Wenn Ihnen eine Hausgeburt nun aus persönlichen Gründen nicht möglich ist, die Klinik aber zu anonym für Sie ist, dann könnte ein Geburtshaus für Sie die richtige Lösung sein. Geburten im Geburtshaus gelten als "außerklinisch". Eine bzw. mehrere Hebammen kümmern sich hier um Sie und um Ihr Baby (natürlich auch um den werdenden Vater). Wichtig ist, dass Sie die Hebamme früh persönlich kennenlernen, damit eine gute Betreuung gewährleistet ist. Für eine Geburt in den wohnlich eingerichteten Räumlichkeiten unseres Geburtshauses Merzig (siehe Button "Bilder") können Sie sich entscheiden, wenn Ihre Schwangerschaft ohne größere Probleme verläuft, Sie eine normale Geburt erwarten und das auch wünschen. Dies gilt auch für Schwangere über 40 Jahre, sowie für Erstgebärende. Ihre Hebammen im Geburtshaus werden Sie ganz individuell beraten. Gerne können Sie auch an einer unserer unverbindlichen Informationsveranstaltungen "Geburt im Geburtshaus Merzig" teilnehmen (siehe Button "Termine"). Selbstverständlich betreuen wir Hebammen aus dem Geburtshaus Merzig auch Frauen / Paare in der Vor- und Nachsorge bzw. in Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungs-Gymnastikkursen, die nicht im Geburtshaus entbinden möchten/können oder bereits in einer Klinik entbunden haben. Außerdem möchten wir auf die Broschüre "Zu Hause und im Geburtshaus" verweisen, die Sie kostenlos unter www.quag.de (Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe) anfordern können.